Reha 5

Pfingstmontag

Bei Sonnenschein war ich am Vormittag im Doblhoffpark. Ein wunderschön angelegter Park mit einem großem Teich, Ruderbooten zum Ausborgen und einem tollem Fischbestand. Ein nettes Cafe/ Restaurant lädt zum Verweilen ein.

Die Parklandschaft ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Rosarium ,

Orangerie

und Hotel Schloß Weikersdorf.

Das Rosarium beherbergt die unterschiedlichsten Rosenarten und hat im Mittelpunkt eine Brunnenanlage.

Der älteste Baum ist eine Plantane und würde 1806 gepflanzt.

Die Orangerie wird in 14 Tagen zum Leben erweckt. Wenn das Rosenfestival startet.

In die Parklandschaft wurden einige Skulpturen integriert.

In der Schwechat kann man Fliegenfischen.😁

Ich war am Nachmittag im Schwimmbad schwimmen. Die Schwechat führt zu wenig Wasser.😎

Reha 2

Nach einer Nacht mit zu harter Matratze gab es um 6.40 eine Blutabnahme. Die unendliche Suche nach meinen Venen.🤨

Drei Versuche und ein Unterarmbad im warmen Wasser und brachten den Erfolg😎

Danach ging es zum Frühstück. Der Frühstückskaffee hat eindeutig Potenzial nach oben.

Er schmeckt nach: “ Einsame Bohne sucht Familie.“ Sehr, sehr dünner Filterkaffee.😎

Dafür entschädigt das reichhaltige Frühstücksangebot.

Am Vormittag hatte ich Respifit . Da wird am Bildschirm mit dem Einatmen ein Luftballon hinauf und beim Ausatmen hinunter Bewegt. Klingt ganz einfach, ist in der Umsetzung anstrengend. 😉

Vom Zimmerservice gab es eine Matratzenauflage. Damit die kommende Nacht besser wird.😀

Erstgespräch Physiotherapie inklusive 6 Minuten Gehtest mit Sauerstoff. 400 m und einen Abfall der Sauerstoffsättigung unter 90.

Danach 10 Minuten Fahradfahren. Da steigt meine Sauerstoffsättigung. Interessant 😎

Leicht verschwitzt ging es zum Vortrag “ Alles über COPD“

Duschen, umziehen, Mittagessen und auf zum nächsten Vortrag „Training als Therapie“

Umziehen und ab zur Atemgruppe. Danach habe ich endlich einen gescheiten Kaffee bekommen.😎

Es Lebe die Cafeteria 😀

Abendessen danach Schulung Blutdruckmessung.

Freizeit……

Reha

Für die nächsten 3 Wochen bin ich im Klinikum Peterhof zur Reha. Der erste Tag ist anstrengend😁 Durch einen umgestürzten LKW dauerte die Anreise länger da des sich auf der Umleitung durch eine Baustelle staute😎

Bei der Ankunft war die Zahlungsbestätigung wichtiger als mein Zimmer. Arztgespräch , mobiles Gerät auffüllen, Zimmer beziehen, Mittagessen.

Die Termingestaltung des Therapieplanes erwartet den vollen  Galopp der Mitarbeiter und Rehagästen und ich bin nicht leidend genug.😁

12. 55 Pflegeanamnese

Probleme sollte man keine haben ,  den um 13.10 gibts den nächsten Termin.

13.10 EKG “ Gell sie sind wegen der Lunge hier?“ 😎

Danach ein Stündchen Pause zum Koffer ausräumen.

14.50 Lungenfunktion, CO-Diffusion, Spiroergometrie bis 15.50.

16.10 Begrüßung durch Kollegiale Führung.  Ich bin pünktlich da, daweil hat  die Vortragende früher begonnen und nähert sich dem  Ende ihres Vortrages. Man könnt sagen blöd gelaufen, Pech gehabt.😉

Abendessen, danach war ich spazieren und habe die Umgebung erkundet.

20180517_17125319.15 Mobiles Gerät befüllen , damit ich in der Früh nicht ohne Sauerstoff bin. Vom Ausgang bis 23 Uhr,  habe ich mit diesen  Vorgaben definitiv nichts.😉

22. Tag in Hochegg

Um 5.36 werde ich vom Mitpatienten über mir geweckt.  Da der/die Gute ein neues Hobby hat. Wie baue ich mein Zimmer um😆😆😆

Nach 30 Minuten ist der Zummerumbau finalisiert und es kehrt Ruhe und Stille ein. Blöd das mein Wecker um 6.45 läutet. Aufstehen, kultivieren , kaum angezogen klopfen die Zimmermädchen und fragen ob sie das Bett schon abziehen dürfen.

Gut, ich räume   freiwillig mein Zimmer und gehe Frühstücken. Auf meinen Tisch steht schon der Name  meiner Nachfolgerin.

Aus der Gaderrobe Stiefel holen, Zimmerkarte deaktivieren und Einsatz auszahlen lassen. Aufenthaltsbestätigung erhalten und Schlüssel abgeben.

Zeitung lesen und auf Günther warten.

22 Tage war ich in Hochegg  und hatte :

  • 126  x  Therapien / Schulungen
  • 20 Therapeuten
  • 4 Ärzre
  • 132 Kilometer  gegangen
  • 66 x mobiles Gerät geladen
  • 66 Mahlzeiten konsumiert
  • 154 x Blutzucker gemessen
  • 2 x frische Bettwäsche erhalten
  • 21 Badetücher und Handtücher verbraucht………😊😊😊😊

Knapp nach 9 Uhr ist Günther da, ein letzter Kaffee, mobiles Gerät aufladen und es geht nach kurzer Verabschiedung von meinen Tischnachbarn nach Hause.

Gegen 12 Uhr sind wir in Linz, gehen zum Wok In essen. Salat als Vorspeise, Gemüse mit Shrimps Hauptgang und Obst zum Dessert. Danach kurzer Plausch mit Sonja, meiner Nachbarin, dann in die Stadt um mein bewilligtes ASTRA PEP Gerät zu holen. Blöd, das vorhandene Gerät hat eine Maske und ich brauche eines mit Mundstück. Interessant ist dann der Preisunterschied. Mit Maske € 404, 40, mit Mundstück €  106.60. Bewilligt hat mir der Sozialversicherungträger das vom Bandagisten veranschlagte Gerät mit Maske.  Die Verkäuferin stößt an ihre Grenzen. Sie brauchen das wirklich bald? Ja am Besten heute. Also das kommt frühestens am Freitag aus der Filiale in Steyer.Da muss ich mit dem Chefarzt  telefonieren,  daß Sie das günstigere Gerät  brauchen. Wir rufen Sie dann an, wenn das Gerät da ist.   …………

Bin gespannt wie lange dies dauern wird. Danach mit der Straßenbahn nach Hause, Kaffee , Spaziergang und dann habe ich mal mit meiner Mama, Andrea  und Ingeborg ausführlich telefoniert. Dazwischen Koffer ausgepackt, Waschmaschine angeworfen , Abendessen gegessen und Günther ein bisschen genervt 😊😊😊😊😊

21. Tag in Hochegg

Um 6.45 läutet mein Wecker bei grauslichem Wetter, Nebel und Raureif.

Kultivieren,  Medikamente,  Atemübungen , Frühstück.

Um 8 Uhr startet mein Tag mit Allgemeiner Gymnastik,Keulen schwingen für Fortgeschrittene😊

Letzte Runde in der Muckibude / Beinmuskulatur Aufbau., danach überwachte Ergometer Fahrt und ich stoße an meine persönliche Grenze bei 50 Watt Belastung a 20 Minuten. Taufrisch tropft mein Hinterkopf, wenn mein Puls über 100 geht und sich dann bei 114 austobt😊😊😊

Verschwitzt zur Atemgymnastik und danach unter die Dusche. Mobiles Gerät geladen,Mittagessen.

Bindegewebsmassage, Endbesprechung mit meiner betreuenden Ärztin und dem Lungenguru. Es bleibt bei 2l unter Tags und 1l in der Nacht.  An Diagnosen bleibt die Lungenfibrose mit NSIP und die Diffusionsstörung  Kontrolle am 16.2.17 bei den Elisabethinen.

Das allerwichtigste für mich sind nach der Rehabilitation :

  • tägliche Atemübungen
  • tägl.Spazieren gehen
  • Nord Walking/Hometrainer ja/ nein

Abschlussvortrag über Lungenfunktion/ Blutgase ……und auch da ist die Botschaft: „Erhalten Sie sich ihre Beweglichkeit“

Danach Abendessen , Koffer packen, Nachtslalom gucken…..

20. Tag in Hochegg

Heute in der Früh habe ich 2x meine Weckfunktion nach gestellt, weil ich keine Lust zum Aufstehen hatte.😊

Nach dem Frühstück Abschluss  Gewichtskontrolle -1,5 kg.😊

Kraftkammer/ Ausdauer. Danach Lungenfunktion mit dem besten MTF (Medizinisch Technischen Fachkraft) der mit vollem stimmlichen Einsatz versucht seine Patienten zu Höchstleistungen zu motivieren.😊😊😊

Eine Runde Radfahrer und Atemgymnastik.Mobiles Gerät aufgeladen, Mittagessen.Wandergruppe 3 ging vom Landesklinikum Hochegg ins Sonderkrankenhaus Hochegg. Kaffee und dann aufs Zimmer raus aus dem Gewand, rein in den Badeanzug und Bademantel.


Runter ins Schwimmbad und eine Runde schwimmen.  Mobiles Gerät mit der Verlängerung an den Beckenrand , gemütlich Brust- und Rückenschwimmen für 20 Minuten.


Einfach super😊😊😊😊😊

Als krönender Abschluß,  Stefan hat einen tollen Notendurchschnitt im 1. Halbjahr und ich freue mich riesig für ihn und seine tolle Leistung.😚😚😚

19. Tag in Hochegg

Aufstehen gegen 7.30 , kultivieren , entspanntes Frühstück.  Außenthermometer fotografieren und mit Morgengruß an WhatsApp Familie schicken, Zeitung lesen und auf Günther & Stefan warten. Mobiles Gerät aufladen.

Ausgiebiger Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein,.

Beim Landgasthaus  Fally entspannt am Bankerl mit Lammfell in der Sonne sitzen und warten bis der Tisch frei wird Mittagessen, kleine Nachspeise mit Kaffee.

Den Sonntag mit meinen Lieben genießen 😊😊

Natürlich habe ich auch meine persönliche Post erhalten.

Es war der Bescheid für die Ablehnung des Pflegegeldantrages dabei.  Um Pflegegeld zu beziehen würde ich 65 Stunden benötigen.

Bei mir sind es im Moment  40 Stunden im Monat .Die sich wie folgt ergeben:

  • Herbeischaffung von Lebensmittel und Medikamenten
  • Reinigung der Wohnung und persönliche Gebrauchsgegenstände
  • Pflege der Leib– und Bettwäsche
  • Mobilitätshilfe im weiteren Sinn

Der für die Vornahme der angeführten Verrichtungen durch fremde Personen notwendige Zeitaufwand reicht nicht für die Gewährung von Pflegegeld.

25 Stunden fehlen, nur woher nehmen???

Solange ich mich alleine duschen, an- und ausziehen kann,  essen, kochen kann, nicht Inkontinenz entwickle/ undicht werde, wird das nix😃😃😃

Ich hab’s mir eh gedacht😊😃😊😆😊

Da Verzicht ich lieber und erhalte mir meine Selbstständigkeit😊😃😊😃

18. Tag in Hochegg

Aufstehen um 7 Uhr , Atemgymnastik um 7..30 danach Frühstück, Zeitung lesen,  telefonieren und warten auf Walter. Im Landgasthaus Fally Mittagessen. Verdauungsspaziergang zum Schneeberg/ Raxblick bei tollem sonnigen Wetter.

Zurück zum Landgasthaus Fally für ein gepflegtes Kaffeetscherl/ Heiße  Schokolade und einen Topfenstrudel/ Schokonusstorte. Mit entspannten Gesprächen und viel zum Lachen. Vielen Dank lieber Walter!😊