17. Tag in Hochegg

Nach dem Frühstück ging es um 8 Uhr mit Gruppengymnastik los. Wie schwinge ich Holzkeulen ohne meine Mitpatienten zu verletzen/selbst verletzt zu  werden. Nicht ganz einfach, aber geschafft.☺

Mobiles Gerät aufladen, dann zum  überwachten Fahrrad fahren und danach entspanntes Magnetfeldmatratzen liegen.

Nach Kaffee und Plausch zur Atemgymnastik. Mittagessen und Wandergruppe 3, eine Runde Hochegg und für mich danach noch 2 Runden ums Haus mit Barbara bei strahlendem Sonnenschein.

Um 15 . 30 Kraft/ Ausdauer in der Muckibude.

Ätzend wenn ich über MitpatientInnen sinniere die bei der Gymnastik oder zum Radfahrer mit der Perlenkette geschmückt auftauchen. Da frag ich mich sind wir zur Rehabilitation oder bei zeigt her eure Klunker😃😃

Beziehungsweise wenn über die mangelhafte Tee Auswahl gemotzt wird. Vielleicht gibt’s ja eine Teesorte die heißt  Schrei dich frei ….. Motz di aus😆😆😆😆😆😆

Fortsetzbar mit dem Essen, Frühstücks Buffet …….

Es zeigt mir 3 Wochen  Rehabilitation sind genug😃😃😃

16 Tag in Hochegg

Mein Tag begann mit einer Bindegewebemassage um 7 Uhr. Danach ging es zum Frühstück

Um 8.30 Gymnastik mit Stock 😊

Um 9 Uhr wöchentliche  Besprechung mit meiner betreuenden Ärztin. Nach Überprüfung meiner Sättigung in der Nacht brauche ich doch 1 Liter Sauerstoff zum Schlafen. 😋

Unter Tags reichen 2 Liter  Sauerstoff . Find ich super, mein Radius wird dadurch größer ,8 Stunden Reichweite mit dem mobilen Sauerstoffgerät ist grenz genial. 😊😊

Danach ging  es zum Rad fahren ,  Magnetfeldtherapie, Mittagessen , Kaffee und danach zum Gehtest.

6 Minuten gehen in flottem Tempo ohne Umzufallen 😊

Mit folgenden Parametern :

  •  habe ich Atemnot,
  • wie anstrengend war es
  • wie schnell erhole ich mich
  • wie lange bin ich kurzatmig
  • auf einer Skala von 0-5
  • wie sind meine Vitalzeichen ( Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung)
  •  ich war kurzatmig 3
  • es war anstrengend 3
  • erholt innerhalb von 5 Minuten
  • Puls 10 Minuten bis er unter 100 war
  • Sättigungsabfall auf 88 mit 2 Liter Sauerstoff
  • Sättigung nach 5 Minuten in Ruhe auf 92 mit 2 Liter Sauerstoff

Tja,  Leistungsportlerin geht sich nicht mehr aus.☺☺

Spaziergang im Schnee um den Sonnenschein zu genießen. Obwohl es so kalt ist zwitschern die Vögel und die Sonne geht jeden Tag ein bißchen später unter. 😊

Lesen, kultivieren , Abendessen,  Kaffee  und 10 Minuten vor 19 Uhr aufs Zimmer. Blog, mobiles Gerät befüllen und dann Landkrimi. …

15. Tag in Hochegg

Um 6.45 hatte ich Blutabnahme und Blutzuckertagesprofil. Entspannt zurück lehnen und nicht ärgern.Ich vergesse mal für heute, das ich seit Jahrzehnten selbstständig meinen Blutzucker messe und Insulin mehrmals täglich selbst spritze.

Beschäftigungstherapie fürs medizinische Personal 😊😊

Danach Frühstück und Gruppen Psychotherapie Krankheitsbewältigung. Wirklich interessant  wie viele Mitpatienten in der Depression festhängen und ohne professionelle Unterstützung keine Chance haben diese zu bewältigen.

Vielleicht sollte es  beim Frühstück einen Bauchladen für Antidepressiva geben mit der freien Farbwahl. Manche mögen dann die Grün/Weißen  lieber als die Lilla/Weißen oder doch Rosa mit Mascherl 😊☺

Soviele Depressionen und Depressive Verstimmungen bringen in mir dieses , noch ein bisschen freundlicher lächelnd durch die Gegend laufend und alle zu Grüßen hervor.

So justament penetrant freundlich und gut gelaunt denken sich dann viele der Neuen ,nicht der Schwere der Erkrankung bewußt.

Ätzend und  die sagt dann auch nicht leise:“ Grüßen wird überbewertet zu den Muffeln “

„Mann könnt sich auch umziehen “ „Karo ist schick im Schlafzimmer, aber  nicht Speisesaal tauglich.“😊😊😊

Nach der Gruppentherapie ging es zum Rad fahren und Blutzucker messen, Magnetfeldmatratzen liegen. Nochmals Blutzucker messen, mobiles Gerät laden.

Mittagessen und dann endlich Wandergruppe 3.  Mit dem Autobus nach Hochegg hinauf. Eine Runde zwischen den Häusern und dann zurück. Gesamte Gehzeit 20 Minuten.  Willi und ich sind dann noch ums Haus gegangen damit wir auf 45 Minuten gekommen sind.😊

Danach Blutzuckerkontrolle und in die Kraftkammer Popey geht sich nicht mehr aus😊

Gemütlicher Kaffee mit Barbara, kultivieren, Abendessen , Kaffee, Gerät laden und ab aufs Zimmer.

Telefonieren, Atemübungen , Blog…….

14. Tag in Hochegg

Um 7 Uhr hatte ich meine erste Therapie. Wie inhaliere ich  meine Sprays/ Dosieraerosole.Ehrlich ich kann es, interessiert niemanden . Ich muss es vorzeigen.  Tests bestanden😆😆

Danach leichtes Frühstück und die Spannung steigt.Um 8.45 Ergometer (Fahrrad fahren) ohne Sauerstoff. 6 Minuten mit 2 x Blutgaskontrollen aus der Aterie,  damit man sieht ob es Schwankungen gibt , die der Fingerclip nicht anzeigen würde.

Nach 6 Minuten steht fest das ich Sauerstoff brauche, nach weiteren 6 Minuten Fahrafd fahren : es reichen 2 Liter Sauerstoff bei Belastung und in der Nacht brauche ich keinen Sauerstoff.☺😊☺😊

Ich bin ganz einfach glücklich, das sich mein Lungenschwarterl nicht vergrößert hat und die Cortison Therapie hilft. Da nehme ich die Germknödel / Dampfnudeloptik nicht persönlich 😊

Danach bin ich durchs Haus geschwebt (bildlich).Habe Günther und meiner Familie die tolle Neuigkeit mitgeteilt. Mobiles Gerät geladen und zur  Gruppenatemgymnastik . Üben, üben bis es fest verankert ist.

Mittagessen, Einzeltherapie Mobilisierung meiner rechten Lunge und der Rippenzwischenräume.

Bindegewebsmassage und um 15.30 Kraftkammer. Dazwischen meine blaue Tupper Trinkflasche angebaut/ verloren/vergessen…..

Ich werde sie finden!!!😆😆😆

Das erste Mal war das Abendessen nur gesund. Der Hirsesalat und ich wurden keine Freunde. Ich hab in gegen ein Wurstsemmerl mit Käse und Gurkerl stehen lassen😊😊😊

13. Tag in Hochegg

Um 6.30 grummelte mein Handy, achja  ich habe Geburtstag😊  Nochmals vielen lieben Dank für die netten, liebevollen Glücks- und Genesungewünsche und Geschenke😍😍

Für mich ging es um 8.30 mit der Gruppengymnastik los, danach Einzeltherapie und die Erkenntnis , auf der rechten Rippenseite bin ich unelastisch . Da ist das Schwarterl höher ☺😊 aber meine Therapeutin ist mit der Beweglichkeit meines Zwerchfell zu frieden und es gab neue Übungen zum Aktiveren des rechten Lungengewebes

Danach kurzer Stop zum Befüllen meines mobilen Gerätes und Allgemeines Atemtraining , bewußt Atmen Vertiefung und Wiederholung.

Nachdem Mittagessen hatte ich mit dem Lungenguru Besprechung. Meine Lungenfunktion hat sich um ca. 40 % verbessert gegenüber November 2016. Ich habe keine COPD  und ich werde heute Nacht überwacht ohne zusätzlichen Sauerstoff schlafen. Keine sich küssenden Gupys. So bezeichne ich immer die Blubbergeräusche des Aquapack😂😂😂😂

Morgen gibt es dann nochmals eine Belastungsergometrie um zu schauen , was mein Körper an zusätzlichen Sauerstoff braucht oder nicht braucht.

Es ist eindeutig das Beste Geburtstagsgeschenk und ich könnte die ganze Welt umarmen so euphorisch wie ich gerade bin……..

12. Tag in Hochegg

Halbzeit, Sonntag, keine Therapien , ausschlafen bis 7 Uhr😊

Frühstücken und entspannt in den Tag starten. Susi hat für uns Servietten Blumen gefaltet.

Ganz entzückend☺ .
Günther war gegen 9 Uhr in Hochegg und wir hatten einen tollen Tag mit ausgezeichnetem Essen im Landgasthaus Fally😊😊 gemütlichem Winterspaziergang bei Sonnenschein . ….super Einstimmung für die 2 Hälfte meiner Rehabilitation .

Günther weiß jetzt was ein richtiges Nusskipferl ist = Autofahrer aus Neunkirchen , sind schwungvolle Autofahrer😆 😆

Das viele ÖBBler mit mir zur Rehabilitation sind, war mir nicht so bewusst 😃 Richtiges Rudel an ehemaligen Fahrdienstleitern , Verschub….

und jetzt werde ich meine Atemgymnastik machen, der Fernseher läuft also sollte sich niemand gestört fühlen😇😆😇😆😇

11. Tag in Hochegg

Nach dem Aufstehen um 6 Uhr habe ich meine Atemübungen inklusive der gesungenen Selbstlaute gemacht . Nach dem Frühstück ging es zu den Gruppenatmungsübungen, danach zur Gruppengymnastik wo mir eine Mitpatientin erzählte, dass sie in der Früh von so komischen eee und uuuuss geweckt worden ist und ob ich das auch gehört hätte 😂😂😂

Ich gestand, daß ich die Verursacherin der nicht näher definierte Lärmquelle bin 😅😅😂😂😂

Danach habe ich mein mobiles Gerät  befüllt und Tageszeitungen gekauft. Samstag / Sonntag gibt es diese erst ab 8 Uhr. Da ich Kurier/ Oberösterreichische Nachrichten mag und nicht der Kronenzeitung den Vorzug gebe , ernte ich des öfteren ungläubige Blicke…. das Mörderblatt ist hier sehr beliebt😆😆

Um 10.30 war ich dann noch in der Kraftkammer. Muskelkater in den Oberarmen  und Zwerchfell☺

Danach aufs Zimmer zum ungestörten Zeitung lesen.

Nach dem Mittagessen , eine kurze Ruhepause und um 14 Uhr mit Barbara einen gemütlichen Spaziergang nach Hochegg bei tollem Wetter.

Wir waren gegen 15.30 zurück. Nach einem Kaffee faul Schispringen im Fernsehen angeschaut. Atemtraining (Kraft/Ausdauer),kultiviert , Abendessen, Kaffee getrunken, aufs Zimmer ,Blog geschrieben,  nochmals Sauerstoffgerät befüllt , ausführlicheTelfonate mit Ingeborg und Günther , was guck ich……. oder lesen???

10. Tag in Hochegg

Am Donnerstag habe Willy und ich 2 neue Tischnachbarinnen bekommen. Susanne und Barbara. Dank den Neuzugängen komme ich in der Früh nicht mehr zum Zeitung lesen …. sollte vielleicht weniger quatschen😃😃

In der Früh ging es mit Fahrad fahren los.  Danach eine Runde „Hupf die Wupf di“ mit den Moosgummiringen.

Zwischen den Terminen  mein Sauerstoffgerät aufgeladen und dann zur Einzelberatung Diabetes. Mit der massiven Dosiserhöhung pendeln sich meine Werte ein und es schaut schon gut aus.

Bindegewebsmassage, himmlisch hätte ich gern täglich ☺

Ab 9.30 kam mit dicken fetten Flocken der Wintereinbruch und die Wandergruppe 3 wurde  aufgrund der Witterung gestrichen. Ich glaub die wollen mich nicht😕

Daher hatte ich nach dem Mittagessen Zeit für ein Nickerchen.

Um 15 Uhr hatte ich Geräte/ Kraftkammer. Manche Geräte gehen ohne Probleme 3 Durchgänge a 10 x und bei dem einen schaffe ich 3 Durchgänge a 5x 😊

Kaffee ,  mobiles Saierstiffgerät laden, kultivieren . Barbara beim Handling mit ihrem Blutzuckermessgerät anleiten. Es ist halt nicht so einfach , wenn Frau sich vor Nadeln fürchtet…. Abendessen

Danach gab es  einen Überprüfungstermin für alle mitgebrachten medizinischen Geräte. Tja….

 

9. Tag in Hochegg

Um 5.45 war ich ausgeschlafen und bereit für meine Atemübungen bei 0 Grad am offenen Fenster😥😤😥

Nachdem Frühstück ging  es zur Magnetfeldtherapie. 20 Minuten entspannen damit das Frühstück sich gut anlegt😉😉

Um 8.45 hatte ich dann diagnostische Fahradergometrie im Beisein meiner betreuenden Ärztin. 100 Watt und eine Gesamtleistung von 60% mit 3l Sauerstoff ist laut ihr super, alles weitere macht der Lungenguru am Montag☺

Danach habe ich mit dem Atemmuskeltraining mit ASTRA-PEP trainiert.

1 Minute ist verdammt lang und der Muskelkater lässt grüßen 😆😅

Mittagessen , Schulung Inhalation, wie mache ich es richtig, auf was muss ich achten….

Danach gemütlicher Spaziergang mit der Aufgabe , so langsam zu gehen , das mein Puls nicht über 100 geht. Bergauf nur mit singen möglich. A ka tu…..eignet sich hervorragend. Wobei Text sicher bin ich nicht.😂😂

Die nächsten Schneewolken sind schon im Anzug😎

8.Tag in Hochegg

Mein Wecker hat mich um 6 Uhr geweckt. Nach dem Lüften habe ich meine gestern erlernten Atemübungen  gemacht und musste feststellen , daß ich nicht mehr wusste wie die Flankenatmung ging😊

Nach der Morgentoilette ging es zum Frühstückbuffet,  zwei   Kaffee später zur Einzeltherapie Atemtechnik .Ich habe für meine Zwerchfellmuskulatur neue Übungen erhalten.  Meine Therapeutin hat mir einen ausgewachsenen Muskelkater bei 1x tgl. Training prophezeit 😆😆

Danach hatte ich Psychologische  Krankheitsbewältigung / Gesprächstherapie in der 5er Gruppe . Meine Erkenntnis ist : Es geht mir wirklich gut, es gibt wirklich schlimmeres …..wobei es die Möglichkeit zur  Einzeltherapie gibt.

Danach mobiles Gerät befüllen und 20 Minuten Magnetfeldtherapie. Nur liegen, nichts tun😆😆

Tja und dann Fahradergometer nach 5 Minuten war meine Sättigung auf 87 und ich musste wieder bewusst atmen. Meine Sättigung ist dann wieder auf 96 gestiegen und blieb auch dort.

Nach dem Mittagessen hatte ich Einschulung Teil 2 in der Kraftkammer. 3 Geräte,  a 3 Durchgänge bewußtes ausatmen und die Zeit ist um.

Am Nachmittag gab es für mich 2 Vorträge  a 90 Minuten

  • Schulung Sauerstoff
  • Risikofaktor Hypertonie/ hoher Blutdruck.

Zwischen den 2 Vorträgen war ich eine Runde spazieren um meinen Kopf frei zu bekommen und die Sonnenstrahlen zu genießen.

Die Abendveranstaltung : Multi -Media- Show Peru habe ich gekanzelt und mich nach dem obligatorischem Abendkaffee auf mein Zimmer verabschiedet😆

Rehabilitation ist wirklich körperlich und geistig anstrengend und so lange Tage besonders.