Allerheiligenstriezel

Zwischen Nationalfeiertag und Allerheiligen werden in Österreich viele Striezel gebacken. Man spürt den Herbst und den Winter, der im Anmarsch ist. Striezel sind  flaumig, saftig mit oder ohne Rosinen . Mit oder ohne Dampfl ist sicher Abhängig davon was man bevorzugt. Frischer Germ = Hefe oder Trockengerm  Dank Dr. Oetker😎

Fürs Striezel backen braucht man Zeit. Ein Germteig benötigt Wärme zum Aufgehn und er mag nicht gehetzt werden.🙄 Danach läßt er sich wunderbar weiter verarbeiten in Striezel, Buchteln, Golatschen was das Herz begehrt. Tupperfans schwören auf die Germschüssel und das Blob,ich mag meine Küchenmaschine.😎

Zutaten für 2 Striezel:

50 dag  Dinkelmehl

10 dag Butter ( Raumtemperatur)

200 ml lauwarmer Milch

2 Pkg Trockengerm

Abrieb einer Zitrone

10 dag Rosinen in Rum / Orangensaft eingelegt

2 Dotter zum Einstreichen, Mandelblättchen zum Bestreuen

Zubereitung:

Mehl mit Germ vermischen. Butter, Milch, Abrieb einer Zitrone  und Rosinen zugeben.

Von  der Küchenmaschine mit Knethacken durchkneten  bis sich der Teig von der Schüssel löst.

Mit Kochlöffel alle Zutaten vermischen und Teig solange schlagen bis er sich von der Rührschüssel löst. Verlangt körperlichen Einssatz😎

Teig in der Schüssel in eine mit warmen Wasser gefüllte Abwasch stellen oder an einem  warmen Ort stellen und aufgehen lassen. Nach zwei Stunden sollte die Teigmasse doppelt so groß sein.

Teig in drei Teile teilen.

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Daraus drei Stränge wuzeln, diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und zwei Zöpfe flechten.

Töpfe zugedeckt 30 Minuten rasten lassen. Danach mit Dotter einpinseln und mit Mandelblättchen bestreuen.

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Bei 160 Grad Ober und Unterhitze für 25 – 30 Minuten im Backrohr backen.

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Viel Spaß beim Nachbacken!

 

 

 

 

4 Gedanken zu “Allerheiligenstriezel

  1. Monika-Maria Ehliah Oktober 30, 2017 / 11:20 am

    Liebe Sabine,
    schön zum anschauen dein Germteig.
    Danke!
    Ich bevorzuge dafür frische Germ.
    Und Sabine für mich bitte mit viel, viel Rosinen. Danke!
    Segen und Grüße aus Sankt Florian bei Linz.
    M.M.
    ****
    Germteig

    Wenn ich einen Germteig mache,
    ist das eine heikle Sache;
    Zugluft ist total verpönt,
    denn mein Teig der wird verwöhnt.

    Zugedeckt im Sonnenschein,
    steht das Dampfl herrlich fein;
    Fenster und die Türen zu,
    denn geknetet wird im Nu.

    Das warme Tuch ist vorbereitet,
    der Teig sich nun darin ausbreitet;
    am warmen Ort darf er nun liegen,
    und in Geborgenheit sich wiegen.

    Wenn er dann drin im Ofen bräunt,
    dann bin ich froh, hab nicht versäumt;
    ihn zu hätscheln und zu pflegen
    und meiner Freude Raum zu geben.

    © Monika-Maria Ehliah Windtner

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  2. meintoefftoeffumerle Oktober 30, 2017 / 9:49 pm

    Liebe Sabine,
    da läuft mir das Wasser im Mund zusammen, wenn ich mir Deine Striezel ansehe.
    Wir sagen, Hefezopf dazu. Zumindest kenne ich diesen unter denm Begriff.
    Lecker, einfach lecker. Nur und nun kommt es. du schreibst die Gewichteinheiten in „dag“. Wieviel, oder wie rechne ich es in „Gramm“. Keine Anhnung!!!
    Kabnnst Du mich aufklären.
    Lieben Gruß Hilde

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  3. meintoefftoeffumerle November 1, 2017 / 8:50 pm

    Liebe Sabine, ein dickes Danke. Ich hatte mir schon so etwas gedacht, aber es ist mir nicht geläufig. Mit ehrlichen Worte, ich hatte keine Ahnung.
    LG. Hilde

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